
▌Meldung 2026
Angesichts der erheblich gestiegenen Kosten von ursprünglich rund 6,2 Millionen Euro auf mittlerweile fast 8,4 Millionen Euro für die Neugestaltung des Barbarossaplatzes fordert die EBB/FDP-Fraktion die Rücknahme bisheriger Projektbeschlüsse und einen Neustart der Planungen.
„Eine Kostensteigerung von mehr als zwei Millionen Euro können wir angesichts der angespannten Haushaltslage nicht einfach hinnehmen. Nur weil eine Planung einmal beschlossen wurde, darf sie nicht unabhängig von ihrer weiteren Kostenentwicklung umgesetzt werden“, erklärt Kai Hemsteeg, Fraktionsvorsitzender sowie finanzpolitischer Sprecher der EBB/FDP-Fraktion.
Die grundsätzliche Aufwertung des Barbarossaplatzes stellt die Fraktion nicht infrage. Eine Neuplanung müsse jedoch wirtschaftlicher sein und sich auf notwendige Sanierungsmaßnahmen sowie funktionale und gestalterische Verbesserungen konzentrieren.
Dabei gelten für EBB/FDP klare Bedingungen: Die Erreichbarkeit des Barbarossaplatzes und des Stadtteilzentrums für den Autoverkehr darf sich nicht verschlechtern und die vorhandenen öffentlichen Parkmöglichkeiten müssen mindestens im heutigen Umfang erhalten bleiben. Zusätzlicher Verkehr und Parksuchverkehr in den angrenzenden Straßen sollen möglichst vermieden werden.
„Eine Aufwertung darf nicht dazu führen, dass Kunden, Besucher und Anwohner schlechter in das Stadtteilzentrum gelangen oder Parkplätze wegfallen. Gerade für die Gewerbetreibenden wäre das das falsche Signal“, betont Hemsteeg.
Vor einer neuen Entscheidung fordert die Fraktion zudem eine Gegenüberstellung der Kosten und des städtischen Eigenanteils der bisherigen und einer neuen Planung sowie eine Darstellung der Auswirkungen auf zugesagte Fördermittel.
„Unsere Maßgaben sind klar: geringere Kosten, keine Verschlechterung der Erreichbarkeit und kein Abbau des vorhandenen Parkraums“, so Hemsteeg abschließend.