
▌Meldung 2026
Die EBB/FDP-Fraktion im Rat der Stadt Essen setzt sich nachdrücklich für die Eingliederung der Essener Junior-Uni in die Jugendhilfe ein, um das erfolgreiche Bildungsangebot langfristig auf solide Beine zu stellen. Zugleich nutzt die Fraktion die anstehende Ratsdebatte im November, um den Blick auf zusätzliche Bildungschancen zu lenken: Sie macht sich entschlossen für die Einrichtung eines TalentKollegs in Essen stark, um bestehende Bildungsbarrieren konsequent abzubauen und ungenutzte Potenziale gezielt zu heben.
„Rund 700 Kurse mit mehr als 7.500 Teilnehmenden und lange Wartelisten zeigen, wie wichtig dieses Bildungsangebot ist. Kinder und Jugendliche können hier ihre Neugier ausleben, Fähigkeiten entdecken und neue Perspektiven gewinnen – unabhängig vom Geldbeutel ihrer Eltern“, erklärt Hans-Peter Schöneweiß, Vorsitzender der EBB/FDP-Fraktion. „Wir setzen uns jetzt aktiv dafür ein, dass die Stadt mit einem TalentKolleg den nächsten logischen Schritt geht und ein unmissverständliches Zeichen für den Aufstieg durch Bildung setzt.“
Ein TalentKolleg Essen soll kostenfreie Qualifizierungsangebote, individuelle Bildungsberatung sowie eine passgenaue Studien- und Berufsorientierung bieten. Ziel ist es, dass die Stadtverwaltung prüft, wie eine Einbindung in die gemeinsamen Strukturen von Jugendhilfe und Junior-Uni gelingen kann und welche Fördergelder des Landes Nordrhein-Westfalen dafür abrufbar sind.
Schöneweiß: „Gerade junge Menschen, deren Talente bislang unentdeckt bleiben, brauchen Unterstützung. Bildungschancen dürfen nicht von Herkunft oder Postleitzahl abhängen. Wir wollen vorhandene Angebote sinnvoll verbinden. Dabei müssen Doppelstrukturen vermieden und die Finanzierung sowie mögliche Folgekosten vorab geklärt werden.“
Für die EBB/FDP-Fraktion ist klar: Die Sicherung der Junior-Uni ist ein wichtiger Schritt. Ein TalentKolleg könnte darauf aufbauen und weiteren Jugendlichen einen erfolgreichen Bildungsweg eröffnen.